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SYNNECTA InfoMail Nr. 34 - Winter 2015 - Erstaussendung: Montag, 07. Dezember 2015
 
 
Liebe Freunde,
meine Damen und Herren,
Unternehmen stoßen an die Grenzen, die ihnen die alten, bewährten Organisationsformen auferlegen. Start-Up-Kulturen faszinieren. Aber wie können die Lebendigkeit, der Mut, die Risikofreude, die Selbstverantwortung dieser jungen Kulturen, die nichts zu verlieren, aber alles zu gewinnen haben innerhalb großer Organisationen verwirklicht werden?

Der Begriff Agilität kennzeichnet eines der Trendkonzepte, die auf ein tieferes Nachdenken über das Verhältnis von Organisation und Verhalten hinweisen. Es ist unübersehbar: Die Unternehmen haben sich auf den Weg gemacht und suchen offenere, Lebendigkeit, Freiheit und Energie fφrdernde Weisen sich zu organisieren.

Im Zentrum steht die Erfahrung, dass die Struktur der Hierarchie ein Verhalten fördert, welches dem Wunsch nach einer schnellen, lebhaften, kreativen, anpassungsfähigen und zur Disruptivität fähigen Organisation entgegensteht. Wir erleben diese Grenzen jeden Tag, in jedem Training, jedem Workshop, jedem Prozess, jedem Coaching, jeder Supervision.

In der wunderbaren Sophia 2015 haben wir uns mit dem Thema Agilität beschäftigt. Das Festival mphil 360° der Münchner Philharmoniker gab uns den Rahmen und mit der Musik und dem organisatorischen Kontext ihrer kreativen Reproduktion auch die Metapher, um tiefer in das Verhaltensfeld Agilität blicken zu können.

Es ist offensichtlich, wer agiles Verhalten als Organisation will, der braucht neue Formen der Organisation, die es gibt, wie z.B. agile Teams, Inkubatoren etc., und der braucht neue Arbeitsmethoden, die es auch gibt, wie z.B. die Scrum-Methoden, agile Coaches etc., ebenfalls braucht er andere Kommunikationsorte, die es auch gibt, wie soziale Medien, Community-Plattformen etc. – vor allem aber braucht es eine selbstbewusste, mutige Haltung von Mitarbeitern, die etwas bewirken wollen. »Vom Sollen zum Wollen« könnte man auch als Titel der anstehenden tiefgreifenden Veränderungen wählen.

Die Kraft, den Wunsch, die Ideen sind da. Die Frage ist: Haben wir den Mut, es zu erlauben? Zwei persönliche Rückblicke auf die intensiven Erfahrungen auf der Sophia 2015 – von Renate Standfest und Hanna Göhler – betonen, wie wichtig die persönliche Haltung ist, soll Agilität wirklich werden.

Johannes Ries hat für uns eine Begriffsklärung vorgenommen: Agilität. Was ist das eigentlich genau? Und als Ertrag aus der nun langen und tiefen Beschäftigung im Umfeld von Agilität eine neue intensive Ausbildung zum agilen Coach – denn für die neuen Weisen der Zusammenarbeit braucht es auch neue Formen der Unterstützung.

Es ist bereichernd, mit Unternehmen konkret und individuell an dem Paradigmenwechsel zu arbeiten, so z.B. bei einem globalen Mittelständler, der seinen Mitarbeitern traut und ihnen Freiheit gibt – mit großartigen Ergebnissen. Thomas Meilinger stellt einen solchen Prozess vor.

Wer sich mit agilen, zukunftsfähigen Unternehmen beschäftigt, stößt auf das Thema Diversität. Sie steht für uns im Zentrum einer kulturorientierten Organisationsentwicklung. Lebendigkeit entsteht in Unterschieden, in Reibung und Auseinandersetzung. Wer agiles Verhalten in den multikulturellen Märkten will, muss diese Vielfalt in sich haben, als stete lebendige Auseinandersetzung. Gelebte Diversität ist nicht das bunte Buffet, der orientalisch aufgemotzte Weihnachtsmarkt, es ist das persönliche Erleben von Andersheit inmitten meines Lebens und Arbeitens. Das geht nicht ohne Unsicherheit, Fremdheitsgefühle und Befürchtungen.

Wir wissen, dass die Energie und der Ideenreichtum der Diversität nur wirklich werden, wenn sich Respekt gegenüber der eigenen Herkunft und eigenen Kultur mit dem Respekt vor dem Anderen verbindet. Wir arbeiten hier nicht mit kognitiven Konzepten, sondern lassen Begegnungen und Erfahrungen wirklich werden. Gelebte Diversität ist emotional. Und so werden wir im kommenden Jahr mit einem offenen Angebot Lern- und Erlebnisorte anbieten und unsere bewährte, begegnungsorientierte Arbeit in der Begleitung von Unternehmen fortsetzen.

Und zum Schluss einige Hinweise auf Bücher, die uns begegnet sind und die gefallen haben. Und mit Zygmunt Bauman eine Stimme, die uns helfen kann, den eigenen Standpunkt in einer unruhig gewordenen Welt einzunehmen.

Friedrich Schiller gab uns mit auf den Weg: »Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.«

Hier ist der eigentliche Ernst und so auf ein spielerisches Jahr 2016!

Ihr SYNNECTA Team
 
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AKTUELL
 
SYNNECTA Booth - Dr. Jörg Müngersdorff
 
SYNNECTA Booth: Dr. Jörg Müngersdorff
In unserer neuen Reihe SYNNECTA Booth sprechen unsere Berater wichtige Themen an und zeigen Persönlichkeit. Beginnen wollen wir mit Dr. Jörg Müngersdorff und dem Thema »Neue Führung für eine neue Welt«. mehr
 
 
 
Agile Couch Ausbildung
 
Agile Culture Coach – Qualifizierung in agiler Prozessbegleitung
inkl. Vorbereitung zur Scrum Master Zertifizierung

Beginn: April 2016

SYNNECTA schließt mit der Qualifizierung zum Agile Culture Coach die Lücke zwischen reinem agilen Methodentraining und traditionell systemischer Prozessbegleitung. Gemäß des SYNNECTA-Leitspruchs »Bewährtes wirksam und Neues möglich machen« lernen die Teilnehmenden beides: eine agile Organisation methodisch und strategisch zu gestalten und die Menschen im kulturellen Sinne in agilen Kontexten zu begleiten. mehr
 
 
 
Diversity Awareness
 
Diversity Awareness für Führungskräfte
Vielfalt im Team und in der Organisation nutzen

Nächster Termin: 14. Januar 2016

In der Vielfalt liegt die Zukunft: Von Führungskräften wird erwartet, dass sie das Potenzial von heterogenen Teams erkennen und die Vielfalt konstruktiv-respektvoll in Arbeitsprozessen nutzen, um den Erfolg des Unternehmens zu sichern. Voraussetzung dazu ist die Entwicklung persönlicher Kompetenzen und neuen Bewusstseins. In diesem Seminar werden die Teilnehmenden mit Werkzeugen ausgestattet, die das Erlernen dieser persönlichen Kompetenzen und die praktische Umsetzung in realen Prozessen ermöglichen. mehr
 
 
 
SYNNECTA Tischrunde
 
3. SYNNECTA Tischrunde für HR-Entscheider
Wachsende Vielfalt – von Barrieren zur Ressource

Frühjahr 2016

In der 3. SYNNECTA Tischrunde (den genauen Termin im Frühjahr 2016 geben wir noch bekannt) blicken wir auf die Rolle des HR-Teams, das bei Diversity-Maßnahmen als organisationsinternes Role Model fungieren kann, und wir lernen Analyseinstrumente und Best-Practice-Beispiele kennen, mit dem Ziel, zu reflektieren, welche konkreten Maßnahmen im eigenen Kontext besonders relevant sind. mehr
 
 
 
Diversity und sexuelle Identitäten
 
Diversität und sexuelle Identitäten am Arbeitsplatz
am 02./03. Juli 2016

Vielfalt statt Einfalt heißt das Motto weitsichtiger HR-ManagerInnen. Nach unserem erkenntnisreichen Seminar in 2015 bieten wir dieses Seminar im Sommer 2016 erneut an. Die Christopher-Street-Parade wirkt dazu als Lernraum. In Kooperation mit dem Jugendzentrum anyway e.V. stellen wir uns Fragen nach der Diversity-Kategorie »Sexuelle Identitäten« und was diese mit Employer Branding, Talent- und Potenzialförderung und Zukunftsfähigkeit von Unternehmen zu tun hat. mehr
 
 
 
IM FOKUS
 
Sophia 2015 Sophia 2015 – agile takte
von Renate Standfest
Abschlussplenum voller Dankbarkeit, Lust auf mehr, frische Luft und Abstand, Genuss in der Umgebung, jetzt erst recht, zwei Konzerte am Abend, gehaltvoll und leicht, Andreas Hofmeir an der Tuba, ein gelungenes Crossover, großartiger Till Brönner meets MPhil, Improvisation und Perfektion, die Luft brennt, das Publikum enthusiastisch, und wir – völlig beseelt… – Ein persönlicher Rückblick auf die Sophia 2015 mehr
 
Wenn die Musik ... »Wenn die Musik der Liebe Nahrung ist«
von Hanna Göhler
Am 13. November 2015 sitzen wir abends im Konzertsaal der Münchner Philharmoniker. Das Orchester durchflutet den Raum mit Klängen von Schönberg, Skrjabin, Wagner. Eine unfassbare Mischung geschichtsträchtiger und monumentaler Kompositionen. Gergievs entschlossene Zurückhaltung wirkt unerwartet berauschend. Zum selben Zeitpunkt wird in das Herz aufgeklärter Milieus getroffen. mehr
 
Dimensionen der Agilität Dimensionen der Agilität
von Dr. Johannes Ries
»Agilität« avanciert im Moment zu einem der wichtigsten Begriffe, mit dem man beweisen kann, dass man »auf der Höhe der Zeit« ist. Mitunter provoziert man mit diesem Wort auch schon negative Abwehrreaktionen. Jenseits von Effekthascherei und Bullshit Bingo stecken hinter dem Begriff jedoch wertvolle Gedanken und Konzepte, die Teams, Organisationen und Führungskräfte in der VUCA-Situation handlungsfähig machen. mehr
 
Obedience Anpassung, Gehorsam und Unterwerfung
von Dr. Rüdiger Müngersdorff
Unternehmen sind gut strukturiert, konzipiert und regelorientiert. Überall herrscht Zustimmung. Solche Unternehmen wollen vollständige Transparenz. Big Data, Smart Data und neue Technologien eröffnen großartige Möglichkeiten und sind gleichzeitig eine große Gefahr. mehr
 
Empower »Empower and trust your people and you will be positively surprised!« – Exempel eines bottom-up Prozesses
von Thomas Meilinger
Stellen Sie sich vor, Sie sind Mitarbeiter oder Mitarbeiterin in einem mittelständischen Traditionsbetrieb. Sie sind in Ihrer Organisation gut vernetzt, gelten als kreativ oder engagiert – idealerweise sogar als alles drei zusammen. In der Unternehmenshierarchie sind für Sie noch einige Schritte nach oben möglich und bisher stehen Sie bei wichtigen, strategischen Projekten sicherlich nicht an vorderster Linie. Nun erhalten Sie eines Tages neben einigen weiteren Kollegen eine Offerte des Management-Teams. mehr
 
Kultursensibilität Kultursensibilität ermöglicht ein wirksameres Change Management: Unternehmenskultur als diskursives Spannungsfeld
von Dr. Johannes Ries
Heute erkennen Wirtschaft und Management, dass die Kultur von Unternehmen eine nicht zu unterschätzende Ressource für wirtschaftlichen Erfolg darstellt. In den Debatten darum, was Unternehmenskultur ist bzw. wie sie zu definieren ist, haben sich zwei Strömungen herauskristallisiert: Während die eine Seite davon ausgeht, dass jedes Unternehmen eine Kultur hat, argumentiert die andere Seite, dass jedes Unternehmen eine Kultur ist. mehr
 
Rundum vernetzt Rundum vernetzt – 2. SYNNECTA Tischrunde
von Hanna Göhler
Unternehmen 2.0 (Enterprise 2.0 / E 2. 0) steht für das hoch vernetzte Unternehmen. Im optimalen Sinne bedeutet dies, dass Kommunikation und Zusammenarbeit weiterentwickelt werden, bis hin zu einer agilen, flexiblen und offenen Kollaboration. Was sind notwendige Voraussetzungen und günstige Bedingungen fόr E 2.0, mit welchen unmittelbaren und unvermitteltenden Konsequenzen müssen Unternehmen rechnen? Und was hat Personalentwicklung eigentlich damit zu tun? Um Fragen wie diese zu diskutieren, hatten wir im Oktober zur zweiten Tischrunde eingeladen. Ort der Inspiration war uns der raum13 Zentralwerk der schönen Künste in Köln-Deutz. mehr
 
 
LITERATUR
 
Europa Zygmunt Bauman: Europa. Ein unvollendetes Abenteuer
vorgestellt von Dr. Rüdiger Müngersdorff
Ein geschätzter Freund riet mir davon ab, Zygmunt Baumans »Europa. Ein unvollendetes Abenteuer« zu empfehlen. Er verwies auf die derzeitige Lage. Nun ist für mich gerade diese Lage ein Grund, auf die gesammelten Aufsätze Baumans aufmerksam zu machen. mehr
 
Gehen, ging, gegangen Jenny Erpenbeck: Gehen, ging, gegangen
vorgestellt von Renate Bojanowski
Der Strom der Menschen, die täglich das lebensgefährliche Wagnis Flucht eingehen, treibt gewiss viel mehr als die eine oder andere Frage um. Sensationslüsterne Medien jagen zu oft nur nach auflagensteigernden Geschichten. Seltener erfährt man Hintergründe zu berührenden Einzelschicksalen. Denen hat sich Jenny Erpenbeck hier angenommen. mehr
 
Der Vizekönig von Ouidah Bruce Chatwin: Der Vizekönig von Ouidah
vorgestellt von Renate Bojanowski
Die Edition Büchergilde hat anlässlich des 75. Geburtstages von Bruce Chatwin im Mai dieses Jahres die ebenso grausame wie phantastische Geschichte des »Vizekönigs von Ouidah« in einem meisterhaft gestalteten Prachtband neu herausgegeben. Die Illustrationen stammen von Sylvie Ringer, deren Arbeiten im In- und Ausland mehrfach ausgezeichnet wurden. mehr
 
Als Deutschland noch nicht Deutschland war Bruno Preisendörfer:
Als Deutschland noch nicht Deutschland war

vorgestellt von Holger Reichard
»Als Deutschland noch nicht Deutschland war« entzaubert mit seinem riesigen Fundus an Fakten und Alltagswissen – sowie einer gut dosierten Prise Humor – auf außergewöhnliche Weise die Bilder, die uns gewöhnlich standardisierte Nachschlagewerke oder historische Schlossführungen liefern. mehr
 
An Indigenous Peoples' History of the United States Roxanne Dunbar-Ortiz:
An Indigenous Peoples' History of the United States

vorgestellt von Sabine Anders
Höchste Zeit, dass die Geschichte der USA einmal aus der Perspektive der Gegenseite erzählt wird: aus der Sicht der Indianer. Dieser Aufgabe hat sich die amerikanische Historikerin Roxanne Dunbar-Ortiz in ihrem Buch »An Indigenous Peoples' History of the United States« gewidmet, von dem bis jetzt leider noch keine deutsche Übersetzung vorliegt. mehr
 
 
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SYNNECTA InfoMail Nr. 34 - Winter 2015 - December, 7th, 2015
 
 
Dear friends,
dear ladies and gentlemen,
Companies are reaching the boundaries drawn by the old, proven forms of organization. Start-up cultures are fascinating. Yet – how is it possible to realize in large companies the vibrancy, the courage, the risk, the responsibility of these young cultures, who have nothing to lose and everything to win?

Agility is a term for a trendy concept that denotes a deeper thoughtfulness about the relationship between organization and behavior. It is apparent that companies have set out to find more open ways to organize themselves that will foster vibrancy, freedom and energy.

This is centered on the experience that the structure of hierarchy fosters a form of behavior that contravenes the desire for a fast, lively, creative, adaptable and disruption-proof organization. We encounter these boundaries every day, in every training session, in every workshop, in every process, in every coaching and in every supervision.

Agility was the theme set for the wonderful Sophia 2015. The frame was set by the Munich Philarmonics' festival mphil 360°; the festival's music and the organizational context of its creative reproduction also delivered the metaphor that enabled us to cast a deeper look at the the field of agile behavior.

If we want agile behavior in our company, we will obviously require new forms of organization. These are available: for example as agile teams, incubators, etc. We will also require new methods of work, which are also available: for example scrum methods, agile coaches, etc. We will also need new places for communication. These are also available: for example social media, community platforms, etc. More than anything else, we will need a confident, courageous attitude among the employees who want to make a difference. A fitting title for deep changes in the offing could also be »From having to to wanting to«.

We have the power, the desire, the ideas. Do we have the courage to let it happen? Two personal recollections from the intense experiences of Sophia 2015 – by Renate Standfest and Hanna Göhler – underline the importance of personal attitude to making agility a reality.

Johannes Ries provides an elucidation of the term: agility: what is that, exactly? A long and intense occupation with agility has yielded a new, in-depth training for becoming an agile coach, because new ways of collaboration require new forms of support.

It is enriching to work together with companies concretely and individually to change the paradigm. This includes, e.g., a global medium-size company that trusts its workforce and gives them their freedom – with great results. Thomas Meilinger presents such a process.

Working with agile, future-proof companies means confronting the topic of diversity. For us, diversity is at the center of culture-oriented organizational development. Vibrancy grows out of differences, friction and conflict. If you want agile behavior in multicultural markets, you have to have this multitude within yourself in the form of a constant lively conflict. Lived diversity is not a colorful buffet or a Christmas market with oriental touches: it is the personal experience of Otherness at the center of one's own life and work. That is not possible without uncertainty, feelings of difference and fears.

We know that the energy and wealth of ideas inherent in diversity can only become real when respect for one's own origin and culture connects with respect for the other. We are not working with cognitive concepts here, but are allowing encounters and experiences to become reality. Lived diversity is emotional. Hence we will make an open offer of places of learning and of experience and continue our proven work accompanying companies with a focus on encounters in the coming year.

Friedrich Schiller gave us this piece of wisdom: »Man will only play where he is fully man and he is only fully man when he is at play.«

That is at the very heart of serious matter and therefore: We wish you a playful year 2016!

Your SYNNECTA Team
 
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IN FOCUS
 
Sophia 2015 Sophia 2015 – agile takte/agile beats
by Renate Standfest
Enjoying the surroundings, now more than ever, two concerts in the evening, rich and light, Andreas Hofmeir playing the tuba, a successful crossover, great Till Brönner meets MPhil, stunning, senses sharpened, bodies rocking to the rhythm, improvisation and perfection, the air is on fire, the audience enthusiastic and we are – utterly inspired…
A personal retrospective on Sophia 2015 more
 
»If music be the food of love« »If music be the food of love, play on«
by Hanna Göhler
On the evening of November 13, 2015 we were seated in the Munich philharmonics' concert hall. The orchestra flooded the room with the sounds of Schönberg, Skrjabin, Wagner. An stupefying mixture of historic and monumental composition. Gergiev's decided reticence had an unexpectedly exhilarating effect. At the very same time, the heart of enlightened milieus was hit. more
 
Dimensions of Agility Dimensions of Agility
by Dr. Johannes Ries
»Agility« has become a key term for anyone keen to show that they are »ahead of the times«. Yet, at the same time, use of the word often elicits negative reactions and rejection. Beyond showmanship and buzzword bingo, however, the term hides valuable notions and concepts that can enable teams, organizations and managers in VUCA situations. more
 
Obedience Conformity, obedience and submission
by Dr. Rüdiger Müngersdorff
Companies are well structured, designed and rule driven. Compliance everywhere. They go for total transparency. Big Data, smart Data and the new technologies are great opportunities and at the same time a big threat. more
 
Empower »Empower and trust your people and you will be positively surprised!« – Example of a bottom-up-process
by Thomas Meilinger
Imagine you are an employee in a medium-sized business with a history. You are well connected within your organization, are considered creative or you are committed – ideally you are even all three of those things. You are still several levels from the top of the company hierarchy and at this point you are certainly not at the forefront of important, strategic projects. One day, you and several other colleagues receive an offer from the management team. more
 
Cultural Sensitivity Cultural sensitivity allows a more effective Change Management: organizational culture as a field of discourses in tension
by Dr. Johannes Ries
Now, economists and management have come to recognize that organizational culture is a resource for economic success that should not be underestimated. There are two trends in the debates about a precise definition of organizational culture: while one group assumes that every company has a culture, the other side argues that every company is a culture. more
 
 
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