Werkstätten

Werkstätten

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Menschen lernen, Organisationen lernen

Die Werkstatt ist eine Lernform für Gruppen, bei der ein festgelegter Teilnehmerkreis in einem konkreten Themenfeld miteinander arbeitet und lernt. Werkstätten dauern zwischen zwei und drei Tagen, sie haben einen gemeinsamen Ort und eine gemeinsame Zeit. Und sie sind gegliedert durch eine strukturierte Abfolge von Plenumsveranstaltungen und parallelen Workshopeinheiten. Dabei wird auf vielfältige Weise individuelles Lernen mit dem Lernen der Organisation verknüpft.

Unter einem thematischen Schwerpunkt (zum Beispiel Führung, Change, Projektleitung) bieten vielfältige Workshops mit einem breiten Themenangebot geschützte Orte für das persönliche Lernen. Die Teilnehmer bleiben während der Tage für den von ihnen gewählten Lernpfad verantwortlich.

Werkstätten haben ihre eigene Zeit

Das Werkstattkonzept bildet somit auf der analogen Ebene des Lernens die Vielfalt der derzeitigen Lern- und Veränderungsprozesse in Unternehmen ab und gibt den Teilnehmern die Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess. Innerhalb der Plenumsphasen gibt es darüber hinaus die Möglichkeit, gemeinsame Themen anzusprechen und gemeinschaftsstiftende Elemente zu nutzen. So wird individuelles Lernen in kleinen Gruppen mit Großgruppenformen verbunden und die Vorteile beider Lernformen genutzt.

Die Form der Werkstatt mit ihrer dichten Abfolge von individuellen und gemeinsamen Veranstaltungen entspricht der Dynamik und Vielfalt heutiger Unternehmensrealitäten. Werkstätten setzen kurze Takte und verbinden sie mit Muße, sie verlangen Eile und zeigen in ihr die Chance der Verlangsamung. In den Abend- und Nachtveranstaltungen wird mit dem Lernen und der Kultur des Lernens experimentiert. Ernst und Freude, Spiel und Beobachtung, Kontemplation und Aktion wechseln sich ab.

Dynamik aus der Polarität
Struktur
doppelpfeil Offenheit
Wahl
doppelpfeil Pflicht
Kleingruppe
doppelpfeil Großgruppe
Input
doppelpfeil Entdeckung
Aktivität
doppelpfeil Passivität
Vertrautheit
doppelpfeil Fremdheit
Individualität
doppelpfeil Gruppe
Ein erlebbarer Nutzen

Werkstätten besitzen einen erlebbaren Nutzen. Sie

  • energetisieren und mobilisieren relevante Mitarbeitergruppen
  • fördern die Netzwerkbildung und stellen Begegnung und Kontakt her
  • ermöglichen bedarfsgesteuertes Lernen
  • sichern die Nachhaltigkeit über individuelle Lernkonzepte
  • aktivieren eine konstruktive Lern- und Bildungskultur
  • vitalisieren und dynamisieren die Organisation
  • schaffen Identität und stärken die Zusammengehörigkeit
  • tragen innovative Impulse in das Unternehmen
  • verbessern die Reflektionsfähigkeit und Informationsverarbeitung
Unterschiedliche Themen, variierende Formen

SYNNECTA hat in den letzten Jahren über 40 unterschiedliche Werkstätten konzipiert und durchgeführt: Als offene Werkstätten oder als reine »Inhouse-Werkstätten«, als externes Angebot oder als Verzahnung von internen und externen Angeboten, mit kleinen Gruppen oder mit ganzen Fertigungswerken.

Werkstätten sind Unikate: Bedarfsgerechte und passgenaue Einzelstücke, zusammengesetzt aus Bewährtem und Neuem, Erfolgreichem und Experimentellem:

FührungsWerkstätten – ChangeWerkstätten – ProjektleiterWerkstätten – ZukunftsWerkstätten – KonfliktWerkstätten – ModeratorenWerkstätten – ProzessbegleiterWerkstätten – KommunikationsWerkstätten – VerkaufsWerkstätten – PerformanceWerkstätten – TeamWerkstätten – CoachingWerkstätten

Society Conference

Society Conference

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Respekt beginnt mit Begegnung

Die Society Conference 2011 in Köln

Wege, Pfade, Durchgänge und Zaunbrüche durch unsere Gesellschaft – Durchwegung. Das war das Thema der Society Conference am 24. September 2011 in Köln. Die Balloni Halle bot Raum für Diskussionen, Impulse, Fragen, Antworten, Erleben, Beobachtungen, Emotionen, Begegnung und Gespräch.

Eine bunte Gruppe kam zusammen und gestaltete einen Tag voller Vielfalt, Andersheit und Unterschiedlichkeit. Wer war da? Schüler, Studenten, Nachbarn, Aussteiger, Unternehmensberater, Reiche, Alte, Selbstständige, Angestellte, Glückliche, Führungskräfte, Schauspieler, schöne Menschen, Hetero- und Homosexuelle, Pfarrer, Suchende …

Kraft und Lebendigkeit der Diversität

An dem sonnigen Herbstsamstag wurde eine Lichtung geschaffen, abseits der gewohnten Umgebung, in der Teile unserer Gesellschaft sich in ihrer Unterschiedlichkeit wahrnehmen konnten. Die konforme Maske konnte abgelegt werden, und es entstand Austausch über Unterschiede. Dabei zeigte sich, welche Kraft und Lebendigkeit in der Diversität steckt. Durch das gemeinsame Gespräch wurden Fantasien und Projektionen reduziert, manche sogar abgelegt. Vorurteile in verschiedenste Richtungen verloren an Schärfe und lösten sich vereinzelt auf. Es öffneten sich neue Zugänge und realitätsnahe Wahrnehmung wurde möglich. Der oder die »Andere« blieb anders, aber nicht mehr so fremd.

Ein Highlight des gemeinsamen Tages war der Auftritt des Forum-Theaters Pele – Espaço de Contacto Social e Cultural aus Portugal. Ohne Worte, dafür mit umso mehr Energie spiegelte die junge Gruppe, wie Gesellschaft sein kann: integrativ und exkludierend, leidenschaftlich und starrsinnig, freudig und beklemmend, freiwillig und zwangvoll, divers und monoton. Dabei war jeder eingeladen, in das Spiel hineinzugehen und selbst Einfluss zu nehmen. Und auch dabei zeigte sich die Vielfalt der Teilnehmer. Ideen reichten vom Ignorieren und aggressiven Versuchen zum Aufbrechen der Gruppe bis zu Verführung zum Tanz. In allen Fällen zeigte sich: Gesellschaft ist komplex und Druck erzeugt Distanz, respektvolle Begegnung öffnet.

In der Gegenseitigkeit des Respekts wird Unterschiedlichkeit fruchtbar

Das war auch eine Kernbotschaft des Tages. Es geht uns nicht um Toleranz. Es geht um Respekt. Nur in der Gegenseitigkeit des Respekts wird Unterschiedlichkeit fruchtbar und öffnet Anderem die Tür. Das Andere mag dann die Quelle der persönlichen Entwicklung, die Quelle neuer Ideen, die Quelle neuer Energie sein.